An dieser Stelle herzlichen Dank an meinen Mann für den html-Code und die Bilder! :-)
| Kurzübersicht |
| Technik: |
Styroporplatte(n) mit Zement beschichtet |
| Gesamtkosten: |
ca. 30 € |
| Zeitaufwand: |
ca. 6 Stunden (über ca. 10 Tage) |
| Größe: |
110 x 100 cm |
| Materialien: |
10 Styroporplatten (Stärke: 3 cm)
1 Dose Styroporkleber...oder vielleicht besser 2?
25 kg Portland-Zement (der ganz billige aus dem Baumarkt)
Abtönfarbe für Wandanstriche (ocker, rotbraun, grün, schwarz)
Aquariensilikon
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| Werkzeug: |
Heißluftpistole
scharfes Messer
Pinsel 10 cm, 3 cm
Gummihandschuhe
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Alles fing damit an, dass wir günstig an ein Aquarium mit etwas sonderbaren Massen (110 x 40 x 85 cm = 374 l) gekommen sind. Dieses Becken sollte mit klein bleibenden Arten aus dem Tanganjikasee besetzt werden
Schnell wurde uns klar, dass ein Aufbau bis zur Wasseroberfläche gebraucht wurde, damit die Fische auch das ganze Becken nutzen. Ein normaler Steinaufbau wäre bei der benötigten Höhe und der geringen Tiefe aber nur schwer realisierbar gewesen - also musste die Rückwand diese Aufgabe mit übernehmen
Als Erstes habe ich die Styroporplatten so mit dem Styroporkleber verklebt, dass ein 15cm dicker Block entsteht, wobei ich an der linken Seite mit jeder Platte etwas kürzer geworden bin, um eine Schräge zu bekommen. Das ganze wurde dann zum trocknen mit einem (nicht mehr ganz vollen ;-) ) Bierkasten beschwert und 2 Tage liegen gelassen.

Dann habe ich mit der Heissluftpistole Löcher, Rillen und Mulden in den Styroporklotz geschmolzen. Dabei musste ich leider feststellen, dass der Kleber in der Mitte noch immer nicht trocken war. Ich habe also die auseinanderfallenden Teile danach mit Aquariensilikon zusammengeklebt
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Als das Silicon trocken war (am nächsten Tag), kurz vor dem ersten Verputzen.
Der Zement wird wie auf der Verpackung beschrieben angerührt. Es lohnt sich, dies in einem Gummieimer zu tun. Man kann die Zementreste dann einfach nach dem erhärten mit 'nem Hammer herausschlagen (Plastikeimer zerbrechen dabei).
Dann Gummihandschuhe anziehen (wichtig!!!) und den Zement dünn auf der Rückwand verteilen
Zementreste im Eimer trocknen lassen, von den Handschuhen gründlich abspülen.
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Am nächsten Tag wurde die zweite Lage Mörtel aufgetragen.
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Wiederum zwei Tage später haben wir dann die letzen 2 Kilo Zement mit verschiedenen Resten Abtönfarbe zu einer "Mörtelmilch" verrührt.
Diese wurde dann mit breiten Pinseln bunt gemischt auf der Rückwand verteilt.
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Zwei Tage darauf wurde die fertige Rückwand ins Aquarium gewuchtet und mit Silikon festgeklebt. Als ich dann ein paar Tage später Wasser ins Becken laufen liess, machte sich recht eindrucksvoll der hohe Auftrieb der etwa 30kg schweren Rückwand bemerkbar: Mit lauten Krachen löste sich die Verklebung und die Rückwand schwamm auf.
Ich habe dann beschlossen, der Einfachheit halber, das Regal über dem Aquarium nach unten zu versetzen und dadurch die Rückwand fest zu klemmen.
Sehr wichtig ist es am Anfang den ph-Wert im Auge zu behalten. Nach 5 Tagen war er bis auf über 11 geklettert (zum Glück waren noch keine Fische im Becken), hat sich inzwischen aber bei 8,5 stabilisiert
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Und so sieht das Ganze fertig aus :-)
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Etwas später ist mir dann aufgefallen, dass es ja schön gewesen wäre die Schläuche und den Heizer in der Rückwand verschwinden zu lassen. Beim nächsten mal werde ich wohl auch daran denken ;-)
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